01. Tag
/ Ankunft in Windhoek
Ankunft am Internationalen Flughafen
Windhoek, Empfang und Transfer nach Windhoek.
Hier erhalten Sie Ihr Fahrzeug und eine ausführliche
Einweisung in Route, Auto sowie Ihr Informationspaket
durch einen Vertreter unseres Büros –
die Einweisung erfolgt in Deutsch.
Anschließend Gelegenheit
für eine Stadtrundfahrt durch die namibische
Hauptstadt, besucht werden können die Christuskirche,
das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen
des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhoek
und als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen
Bevölkerungsgruppe - Katutura. Außerdem
empfiehlt sich ein Spaziergang über die „Prachtstraße“
Windhoeks, die Independence Avenue (früher
Kaiserstraße). Windhoek ist mit knapp 300.000
Einwohnern die größte Stadt des Landes
und politisches, wirtschaftliches und kulturelles
Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe,
eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden,
den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland
im Westen.
Weiterfahrt in die Kalahariwüste
zur Bagatelle Lodge.
Kalahariwüste:
Die Kalahariwüste bildet einen Großteil
des östlichen Namibia und erstreckt sich
dort etwa 500km von Norden nach Süden. Wegen
ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit,
die keine Wasserresorption ermöglicht, wird
die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet.
Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte
Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen
Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen
und anderen Tieren.
Abendessen, Übernachtung
und Frühstück Bagatelle Lodge.
02. Tag / Fahrt zum Fischfluß
Canyon
Nach dem Frühstück
fahren Sie via Mariental und Keetmanshoop zum
Canon Roadhouse.
Mariental:
Hermann Brandt ließ sich als erster weißer
Siedler in dieser Region nieder, nachdem er 1890
eine Farm vom Namahäuptling Hendrik Witbooi
gekauft hatte. Zu Ehren seiner Frau Anna-Maria
Mahler benannte er die Farm Mariental. 1894 waren
ein Unteroffizier und 14 Soldaten auf der Marientalfarm
stationiert. Im Jahre darauf wurde eine Polizeistation
eingerichtet. Der Grundstein zur ersten Holländisch-Reformierten
Kirche wurde am 11.September 1920 gelegt, und
2 Monate später gab es offiziell einen Ort
namens Mariental. Mariental ist Verwaltungs- Landwirtschafts-
und Einkaufszentrum des umliegenden Farmgebiets.
Keetmanshoop:
Keetmanshoop ist das Verwaltungszentrum Südnamibias.
Die ersten Europäer zogen aus dem südafrikanischen
Kapland hierher. 1866 errichtete der Missionar
Johann Schröder ein Zelt in der Siedlung.
Später baute er eine Hütte für
sich und seine Familie, und dann eine Kirche aus
Riedgras, die er mit getrocknetem Schlamm verputzte.
Da ihm die Geldmittel fehlten, wandte sich Schröder
an den Vorsitzenden der Rheinischen Mission, den
wohlhabenden deutschen Unternehmer Johann Keetman,
der zum Bau einer richtigen Kirche 2000 Reichsmark
spendete. Aus Dankbarkeit taufte Schröder
seine Siedlung Keetman, und im Laufe der Zeit
wurde daraus Keetmanshoop.
Das Museum ist in der malerischen, 1895 fertig
gestellten Kirche untergebracht, die errichtet
wurde, nachdem die alte bei Hochwasser zerstört
wurde.
Besuch des Köcherbaumwaldes.
Köcherbaumwald:
Der Köcherbaumwald liegt einige Kilometer
nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum –
Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier
befinden sich über 250 Exemplare zwischen
den schwarzen Doleritfelsen und bilden so einen
ungewöhnlichen “Wald”. Einige
der großen Pflanzen sind bis zu 5m hoch,
ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt.
Weiterfahrt. Sie durchqueren
das bekannte Löwenrivier, einen Trockenfluß,
der nur in besonders guten Regenjahren Wasser
führt.
Ankunft im Canon Roadhouse.
Übernachtung und Frühstück
Canon Roadhouse.
Canon Roadhouse***
Das Canon Roadhouse besteht aus 8 stilvoll eingerichteten
Zimmern, jedes mit eigener Dusche und WC, einem
romantischen a-la-carte Restaurant und der voll
lizensierten „Wheels Bar“. Der Fischfluß
Canyon befindet sich in unmittelbarer Nähe.
03. Tag / Fahrt ins Namibrand
Gebiet
Frühstück und Besuch
des Fischfluß Canyons.
Fischfluß Canyon:
Der Fishriver Canyon ist der zweitgrößte
Canyon der Erde und eine der bedeutendsten landschaftlichen
Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika.
An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27 km
breit und 550 Meter tief. In der kargen Landschaft
können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben.
Man sieht neben Köcherbäumen den Kameldornbaum
und vereinzelt Euphorbien, am Grund der Schlucht
wachsen wilde Tamarisken und der Weißdorn.
Ab und zu sieht man Bergzebras, Kudus, Oryxe und
Klippschliefer, mit etwas Glück vielleicht
auch einmal einen Leoparden.
Weiterfahrt via Seeheim und
Helmeringhausen zur Gästefarm Sinclair.
Abendessen, Übernachtung
und Frühstück Gästefarm Sinclair.
Sinclair Gästefarm**
Die gemütliche Gästefarm Sinclair befindet
sich im trockenen Süden Namibias am Rande
der Namibwüste. In der parkähnlichen
Gartenanlage finden Sie Ruhe und Erholung, zur
Gästefarm gehört eine Karakulzucht.
Sinclair ist bekannt für die gute Küche
und die traditionell gebotene Gastfreundschaft.
04. Tag / Sossusvlei
Gebiet
Nach einem richtigen 'Farmersfrühstück',
fahren wir zum Desert Homestead via dem Schloß
Duwisib.
Schloß Duwisib:
Initiator von Schloß Duwisib war der sächsische
Baron von Wolff, der im Jahre 1908 den aus Berlin
stammenden Architekten Sander mit dem Bau von
Schloß Duwisib beauftragte. Als Vorbilder
dienten die Forts der Schutztruppen in Namutoni,
Gibeon und Windhoek. Um einen schönen Innenhof
gruppieren sich 22 Zimmer, bis auf die Bausteine
stammen das Baumaterial sowie das Mobiliar aus
Deutschland. Die Steinmetze kamen aus Italien,
Zimmerleute aus Skandinavien und Bauarbeiter aus
Irland. Das Schloß ist mit alten Möbeln,
Bildern und Waffen aus dem letzten Jahrhundert
ausgestattet.
Übernachtung und Frühstück
Desert Homestead.
The Desert Homestead***
Der ideale Ausgangspunkt um die vielfältige
Umgebung näher kennen zu lernen. Das Desert
Homestead bietet eine exzellente Küche, gemütliche,
stilvoll eingerichtete Chalets laden zum Entspannen
ein. Vom Swimmingpool haben Sie einen schönen
Blick in die unendliche Weite.
05. Tag / Sossusvlei &
Sesriem Canyon
Nach einem zeitigen Frühstück
Abfahrt zum Sossusvlei.
Früh loszufahren ist ratsam, da es schnell
heiß wird und das Farbenspiel der Sonne
auf den Dünen in den Morgenstunden am beeindruckendsten
ist!
Das Eingangstor zum Park, wo Sie den Zugangsschein
für das Vlei und den Canyon erhalten, öffnet
kurz vor Sonnenaufgang.
Sossusvlei:
Das Sossusvlei ist eine große, abflußlose
Lehmbodensenke, die von teilweise über 300
Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist
ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren,
wenn der Tsauchab Fluß genügend Wasser
führt, gelangt dieses bis in die Senke und
läßt einen See entstehen. Von den Dünen
hat man einen fast unwirklich schönen Blick
über das Dünenmeer der Namib Wüste.
Sesriem Canyon:
Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders
eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluß
ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten
gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren
in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten.
Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen
Jahre zurück.
Weiterfahrt zur Rostock Ritz
Lodge.
Übernachtung und Frühstück
Rostock Ritz Lodge.
Rostock Ritz Desert Lodge***
Die Rostock Ritz Desert Lodge wurde in etwas erhöhter
Lage auf halbem Weg zwischen dem Sossusvlei und
Swakopmund erbaut. Nachmittags hat man vom Swimmingpool,
der Terrasse und den in Iglu-Form erbauten Bungalows
einen einzigartigen Blick in die Namibwüste.
Die hervorragende Küche rundet das Erlebnis
Rostock Ritz ab.
06. Tag / Fahrt an die westliche
Küste Namibia’s
Frühstück. Dann fahren
Sie westwärts durch den Naukluft Park hinunter
zur Küste.
Die Fahrt geht über zwei Pässe, den
Ghaub und den spektakulären Kuiseb Paß
mit bizzarren Felsformationen. Weiter durch die
endlose Steinwüste der Vornamib, bis Sie
im Dunst des Küstennebels, die kleine Hafenstadt
Walfischbucht vor sich liegen sehen.
Walvis Bay ist der einzige gut
ausgebaute Hafen an der namibischen Küste.
Obwohl Namibia 1990 die Unabhängigkeit erlangte,
blieb Walvis Bay bis 1994 eine südafrikanische
Enklave. Walvis Bay liegt geschützt in einer
Bucht, umgeben vom Atlantischen Ozean und den
goldenen Sanddünen der Namib.
Hier haben Sie Gelegenheit, die geschützte
Lagune zu besuchen, die zu den zehn wichtigsten
Feuchtgebieten Afrikas zählt. Häufig
sieht man hier Flamingos und Zwergflamingos, oder
andere Europäische Zugvögel, die in
der Lagune auf Nahrungssuche gehen.
Von Walfischbucht ist es nun
nicht mehr weit, bis Sie Swakopmund erreichen.
Übernachtung und Frühstück
Sam’s Giardino.
Sam’s Giardino Hotel***
Sam’s Giardino Hotel befindet sich in bester
Lage mit atemberaubenden Blick auf die imposanten
Dünen der Namibwüste. Wir bieten unseren
Gästen wöchentliche Weindegustationen
und “Smoker’s Night” mit täglich
wechselndem Tagesmenü aus unserer gesunden
Naturküche. Diese einmalige Hotel Pension
versteht es, Schweizer Hotel-Tradition mit dem
Charakter und Renommee eines namibischen Seebades
zu verbinden und gleichzeitig seinen anspruchsvollen
Gästen den modernsten Komfort der heutigen
Zeit zu bieten.
07. Tag / Fahrt nach Windhoek
Frühstück und Stadtbesichtigung
von Swakopmund.
Swakopmund:
Stadtbesichtigung in Swakopmund. Diese kleine,
schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne
Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie
sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm,
die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm
und das Marinedenkmal sowie weitere Jugendstilbauten.
Viele Einwohner sprechen deutsch und zahlreiche
Promenaden, Palmenalleen und Parkanlagen verleihen
dem kleinen Küstenort eine ruhige, entspannte
Atmosphäre. Genießen Sie einen Spaziergang
entlang des kilometerlangen, einsamen Atlantikstrandes
oder bummeln Sie über den Holzschnitzermarkt
in der Nähe des Leuchtturms. Fakultativ könnten
Sie das interessante Heimatmuseum, das Meeresmuseum
oder die Kristallgalerie besuchen.
Weiterfahrt via Usakos, Karibib
und Okahandja nach Windhoek.
In Okahandja können Sie
den örtlichen Holzschnitzermarkt besuchen.
Okahandja:
Ein Großteil der Geschichte der Herero ist
eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich
der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder;
als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege
ausbrachen, mußte er die Mission verlassen.
Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten
und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen
besichtigen.
Den örtlichen Holzschnitzermarkt sollten
Sie unbedingt besuchen. Die Figuren werden meistens
aus Dolfholz geschnitzt.
Ankunft in Windhoek.
Übernachtung und Frühstück
Hilltop House
08. Tag / Abreise
Nach dem Frühstück
Rückfahrt nach Windhoek. Nach Abgabe des
Mietwagens Transfer zum Flughafen.
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