Selbstfahrer Reise in Namibia mit Übernachtungen
in guten Hotels und Lodges
Namibia ist ein Land der Mythen
und Legenden in der südwestlichen Ecke Afrikas.
Es wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden! Unser
Land ist eine der letzten Regionen der Erde, wo der
Mensch die Natur noch in ihrer Ursprünglichkeit
erleben kann. In Namibia können Sie Tage und Nächte
in der Wildnis verbringen, um die größten
und schönsten Tiere der Erde zu beobachten, ohne
auf die Segnungen der Zivilisation ganz verzichten zu
müssen.
Route:
Windhoek - Rehoboth - Kalahari - Mariental - Keetmanshoop
- Fishriver Canyon - Aus - Lüderitzbucht - Aus
- Helmeringhausen - Schloß Duwisib - Maltahöhe
- Sossusvlei & Sesriem Canyon - Solitaire - Walvis
Bay - Swakopmund - Usakos - Karibib - Okahandja - Erholungstage
auf Okapuka Ranch - Windhoek
| Tag 1 |
Ankunft in Windhoek |
| Ankunft
am Internationalen Flughafen Windhoek, Empfang
und Transfer nach Windhoek. Hier erhalten Sie
Ihr Fahrzeug und eine ausführliche Einweisung
in Route, Auto sowie Ihr Informationspaket durch
einen Vertreter unseres Büros – die
Einweisung erfolgt in Deutsch.
Anschließend Gelegenheit
für eine Stadtrundfahrt durch die namibische
Hauptstadt, besucht werden können die Christuskirche,
das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen
des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhoek
und als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen
Bevölkerungsgruppe - Katutura. Außerdem
empfiehlt sich ein Spaziergang über die „Prachtstraße“
Windhoeks, die Independence Avenue (früher
Kaiserstraße). Windhoek ist mit knapp 300.000
Einwohnern die größte Stadt des Landes
und politisches, wirtschaftliches und kulturelles
Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe,
eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden,
den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland
im Westen.
Übernachtung und Frühstück
Hotel Pension Onganga.
Hotel Pension Onganga**
Diese familiäre Pension liegt in Avis, einem
beschaulichen und ruhigen Stadtteil an der östlichen
Stadtgrenze von Windhoek gelegen. Alle zehn Zimmer
haben en- suite Badezimmer, Fernseher, Telefon,
Wasserkocher für Tee oder Kaffee und einen
Kühlschrank.Eines der Zimmer ist sogar extra
für behinderte Besucher eingerichtet.
Ein herzhaftes und reichhaltiges Frühstücksbuffet
wird jeden Morgen serviert. |
| Tag 2 |
Fahrt in die Kalahari Wüste |
| Nach
dem Frühstück fahren Sie via Rehoboth
durch die Kalahari Wüste zur Anib Lodge.
Rehoboth:
Wie so viele Städte in Namibia entstand auch
Rehoboth um eine Missionsstation. Sie wurde 1844
von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864
wieder verlassen. Als die Baster sich 1870 hier
ansiedelten wurde die Mission wieder eröffnet.
Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den
Beziehungen zwischen Buren aus der Kapprovinz
und Namafrauen. Sie zogen im 19 Jh. vom Kapland
zum Oranjefluß
Kalahariwüste:
Die Kalahariwüste bildet einen Großteil
des östlichen Namibia und erstreckt sich
dort etwa 500km von Norden nach Süden. Wegen
ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit,
die keine Wasserresorption ermöglicht, wird
die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet.
Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte
Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen
Grasebenen weiden riesige Herden von Antilopen
und anderen Tieren.
Zwei Stunden vor Sonnuntergang
findet eine Pirschfahrt auf der Anib Lodge statt.
Abendessen, Übernachtung
und Frühstück Anib Lodge.
Anib Lodge***
Die Anib Lodge liegt am Rande der Kalahari. In
dieser Wüstenlandschaft können ausgezeichnet
Wild und Vögel beobachtet werden. Die Anlage
liegt inmitten eines jahrzehntealten Gartens.
Mit mächtigen Bäumen und großen
Palmen ist die Anib Lodge eine wahre Oase der
Ruhe und Gemütlichkeit. Lassen Sie sich in
familiärer Atmosphäre, mit ausgezeichneter
Küche und gutem Service verwöhnen. |
| Tag 3 |
Fahrt zum Fischfluß Canyon |
| Frühstück
und Weiterfahrt via Mariental und Keetmanshoop zum
Canon Roadhouse. Mariental:
Hermann Brandt ließ sich als erster weißer
Siedler in dieser Region nieder, nachdem er 1890
eine Farm vom Namahäuptling Hendrik Witbooi
gekauft hatte. Zu Ehren seiner Frau Anna-Maria
Mahler benannte er die Farm Mariental. 1894 waren
ein Unteroffizier und 14 Soldaten auf der Marientalfarm
stationiert. Im Jahre darauf wurde eine Polizeistation
eingerichtet. Der Grundstein zur ersten Holländisch-Reformierten
Kirche wurde am 11.September 1920 gelegt, und
2 Monate später gab es offiziell einen Ort
namens Mariental. Mariental ist Verwaltungs- Landwirtschafts-
und Einkaufszentrum des umliegenden Farmgebiets.
Kurz bevor Keetmanshoop liegt
der Köcherbaumwald.
Köcherbaumwald:
Der Köcherbaumwald liegt einige Kilometer
nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum –
Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier
befinden sich über 250 Exemplare zwischen
den schwarzen Doleritfelsen und bilden so einen
ungewöhnlichen “Wald”. Einige
der großen Pflanzen sind bis zu 5m hoch,
ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt.
Weiterfahrt zum Canon Roadhouse.
Keetmanshoop:
Keetmanshoop ist das Verwaltungszentrum Südnamibias.
Die ersten Europäer zogen aus dem südafrikanischen
Kapland hierher. 1866 errichtete der Missionar
Johann Schröder ein Zelt in der Siedlung.
Später baute er eine Hütte für
sich und seine Familie, und dann eine Kirche aus
Riedgras, die er mit getrocknetem Schlamm verputzte.
Da ihm die Geldmittel fehlten, wandte sich Schröder
an den Vorsitzenden der Rheinischen Mission, den
wohlhabenden deutschen Unternehmer Johann Keetman,
der zum Bau einer richtigen Kirche 2000 Reichsmark
spendete. Aus Dankbarkeit taufte Schröder
seine Siedlung Keetman, und im Laufe der Zeit
wurde daraus Keetmanshoop.
Das Museum ist in der malerischen, 1895 fertiggestellten
Kirche untergebracht, die errichtet wurde, nachdem
die alte bei Hochwasser zerstört wurde.
Übernachtung und Frühstück
Canon Roadhouse.
Canon Roadhouse***
Das Canon Roadhouse besteht aus 8 stilvoll eingerichteten
Zimmern, jedes mit eigener Dusche und WC, einem
romantischen a-la-carte Restaurant und der voll
lizensierten „Wheels Bar“. Der Fischfluß
Canyon befindet sich in unmittelbarer Nähe. |
| Tag 4 |
Fischfluß Canyon |
| Nach
dem Frühstück fahren Sie zum Fischfluß
Canyon.
Fischfluß Canyon:
Der Fishriver Canyon ist der zweitgrößte
Canyon der Erde und eine der bedeutendsten landschaftlichen
Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika.
An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27 km
breit und 550 Meter tief. In der kargen Landschaft
können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben.
Man sieht neben Köcherbäumen den Kameldornbaum
und vereinzelt Euphorbien, am Grund der Schlucht
wachsen wilde Tamarisken und der Weißdorn.
Ab und zu sieht man Bergzebras, Kudus, Oryxe und
Klippschliefer, mit etwas Glück vielleicht
auch einmal einen Leoparden.
Am Nachmittag Rückkehr
zum Canon Roadhouse.
Übernachtung und Frühstück
Canon Roadhouse. |
| Tag 5 |
Fahrt zum La Vallee Tranquillee |
| Frühstück.
Weiterfahrt via Seeheim, Goageb und Helmeringhausen
zum La Valle Tranquille.
Bei Aus befinden sich die Wildpferde,
sollten sie Zeit haben, können sie diesen
auch ein Besuch erstatten (keine Garantie das
die Pferde zu sehen sind).
Abendessen, Übernachtung
und Frühstück La Vallee Tranquille.
La Vallee Tranquille**
La Vallee ist ein idealer Halt zwischen dem Fischfluß
Canyon, Lüderitz und der Namib. Alle 9 Zimmer,
en-suite, haben eine private Veranda mit schöner
Sicht über endlose Weiten. Angeboten werden
Wanderungen und Eselskarrenfahrten. |
| Tag 6 |
Fahrt ins Namib Rand Gebiet |
| Heute
fahren Sie weiter zur Gästefarm Hammerstein.
Unterwegs können Sie das
Schloß Duwisib besichtigen.
Schloß Duwisib:
Initiator von Schloß Duwisib war der sächsische
Baron von Wolff, der im Jahre 1908 den aus Berlin
stammenden Architekten Sander mit dem Bau von
Schloß Duwisib beauftragte. Als Vorbilder
dienten die Forts der Schutztruppen in Namutoni,
Gibeon und Windhoek. Um einen schönen Innenhof
gruppieren sich 22 Zimmer, bis auf die Bausteine
stammen das Baumaterial sowie das Mobiliar aus
Deutschland. Die Steinmetze kamen aus Italien,
Zimmerleute aus Skandinavien und Bauarbeiter aus
Irland. Das Schloß ist mit alten Möbeln,
Bildern und Waffen aus dem letzten Jahrhundert
ausgestattet.
Übernachtung und Frühstück
Gästefarm Hammerstein.
Hammerstein Gästefarm**
Die Gästefarm Hammerstein befindet sich ca.
75 km südostlich vom Eingangstor zum Sossusvlei
entfernt. Die Bungalows sind zweckmäßig
ausgestattet. Die einmalige Ruhe und der einzigartige
Sternenhimmel in diesem äußerst dünn
besiedelten Gebiet werden dem Gast in Erinnerung
bleiben. |
| Tag 7 |
Sossusvlei und Sesriem Canyon |
| Nach
einem zeitigen Frühstück fahren sie
zum Sossusvlei. Die letzten 4 km legen Sie in
einem Allradfahrzeug zurück.
Sossusvlei:
Das Sossusvlei ist eine große, abflußlose
Lehmbodensenke, die von teilweise über 300
Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist
ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren,
wenn der Tsauchab Fluß genügend Wasser
führt, gelangt dieses bis in die Senke und
läßt einen See entstehen. Von den Dünen
hat man einen fast unwirklich schönen Blick
über das Dünenmeer der Namib Wüste.
Sesriem Canyon:
Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders
eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluß
ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten
gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren
in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten.
Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen
Jahre zurück.
Weiterfahrt zur Rostock Ritz
Lodge.
Übernachtung und Frühstück
Rostock Ritz Lodge.
Rostock Ritz Desert Lodge***
Die Rostock Ritz Desert Lodge wurde in etwas erhöhter
Lage auf halbem Weg zwischen dem Sossusvlei und
Swakopmund erbaut. Nachmittags hat man vom Swimmingpool,
der Terrasse und den in Iglu-Form erbauten Bungalows
einen einzigartigen Blick in die Namibwüste.
Die hervorragende Küche rundet das Erlebnis
Rostock Ritz ab. |
| Tag 8 |
Fahrt an die westliche Küste |
| Frühstück
und Weiterfahrt durch die Namib Wüste und
via Walvis Bay nach Swakopmund.
Namibwüste:
Lang und schmal erstreckt sich die Namib über
1900km von der südafrikanischen Kapprovinz
bis hinauf nach Angola. Sie gilt als eine der
ältesten Wüsten der Erde. Zwei ganzjährig
wasserführende Flüsse durchschneiden
die Namib, dabei bildet der Kunene gleichzeitig
die Nordgrenze, der Oranje die Südgrenze
Namibias. In den trockensten Bereichen erstreckt
sie sich bis zu 200km landeinwärts.
Walvis Bay:
Walvis Bay ist der einzige gut ausgebaute Hafen
an der namibischen Küste. Obwohl Namibia
1990 die Unabhänigkeit erlangte, blieb Walvis
Bay bis 1994 eine südafrikanische Enklave.
Walvis Bay liegt geschützt in einer Bucht,
umgeben vom Atlantischen Ozean und den goldenen
Sanddünen der Namib. Häufig sieht man
hier Flamingos und Zwergflamingos, die in der
Lagune auf Nahrungssuche gehen. Das Leben in Walvis
Bay kreist um den Hafen der Fischindustrie. Vom
Tiefseehafen werden namibische Mineralien wie
Kupfer, Blei und Uran exportiert. Eine weitere
wichtige Industrie ist die Meersalzgewinnung.
Gegenwärtig produziert Walvis Bay mehr als
90% des Salzbedarfes von Südafrika.
Von Walvis Bay ist es nun nicht
mehr weit bis Sie Swakopmund erreichen.
Swakopmund:
Stadtbesichtigung in Swakopmund. Diese kleine,
schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne
Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie
sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm,
die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm
und das Marinedenkmal sowie weitere Jugendstilbauten.
Viele Einwohner sprechen deutsch und zahlreiche
Promenaden, Palmenalleen und Parkanlagen verleihen
dem kleinen Küstenort eine ruhige, entspannte
Atmosphäre. Genießen Sie einen Spaziergang
entlang des kilometerlangen, einsamen Atlantikstrandes
oder bummeln Sie über den Holzschnitzermarkt
in der Nähe des Leuchtturms. Fakultativ könnten
Sie das interessante Heimatmuseum, das Meeresmuseum
oder die Kristallgalerie besuchen.
Übernachtung und Frühstück
Hotel Eberwein.
Hotel Eberwein***
Ein gelungener Umbau hat die im Jahr 1910 erbaute
historische Villa in das außerordentliche,
charaktervolle Hotel Eberwein umgewandelt. Die
17 geschmackvoll und elegant eingerichteten Zimmer,
die teilweise im viktorianischen Stil eingerichtet
wurden, sind mit äußerstem Komfort
ausgestattet und laden zum Entspannen ein. Für
spezielle Anlässe bieten sich unsere „Honeymoonsuite“
und die Luxuszimmer an. |
| Tag 9 |
Swakopmund |
| Den
heutigen Tag können Sie in eigen Regie gestalten.
Skelettküste:
Fakultativ: Einmalige Gelegenheit an einer 3 ½
stündigen Flugsafari über die Skelettküste
teilzunehmen:
Die Skelettküste ist eine der entlegendsten
Gegenden der Erde. Die Schönheit der Landschaft
erschließt sich dem Besucher am besten aus
der Luft – es gibt ja fast keine Straßen
und Wege in diesem Gebiet. Die Schiffswracks und
Dünenformationen erkennt man aus nur 300
Metern Höhe hervorragend - einzigartige Eindrücke
die man nicht mehr vergißt!
Von Swakopmund geht es im Tiefflug in einer einmotorigen
Cessna mit Fensterplatzgarantie (6-sitzer Maschine)
über schimmernde Salzpfannen und die Robbenkolonie
am Kreuzkap hinweg nach Norden in die Skelettküste
hinein. Die ersten Seefahrer fürchteten die
stürmische, oft tagelang mit Nebel behangene
Küste zurecht – die Schiffswracks erinnern
an vergangene Dramen in dieser unbewohnten Gegend.
Die Uniabmündung ist der letzte Punkt an
der Küste bevor es entlang des Flußbettes
auf der Suche nach Wüstenelefanten, Giraffen
und Antilopen landeinwärts geht. Über
das Damaraland, vorbei am majestätischen
Brandberg (dem höchsten Berg Namibias) und
der Spitzkoppe (dem Matterhorn Namibias), geht
es zurück nach Swakopmund.
Bootsfahrt in Walvis Bay:fakultativ
08h30 – Eine 3 stündige Bootsfahrt
in der Lagune von Walvis Bay versetzt Sie in eine
andere Welt. Vielleicht sehen Sie Pelikane und
Flamingos – mit Sicherheit werden Delfine
und Robben das Boot umschwimmen. Einige Robben
werden sich sogar auf das Boot wagen um sich hier
füttern zu lassen.
Gegen 12h00 steuert unser Kapitän ein schönes
Plätzchen in der Lagune an – zum Lunch
erwartet Sie neben Snacks frische Austern und
Champagner.
Übernachtung und Frühstück
Hotel Eberwein. |
| Tag 10 |
Fahrt ins Damaraland |
| Heute
fahren Sie via Hentiesbay und Uis zur Twyfelfontein
Lodge.
Unterwegs können Sie die
Robbenkolonie am Kreuzkap besuchen.
Kreuzkap:
Das Kreuzkap liegt etwa 115 km nördlich von
Swakopmund. Diego Cao, der erste Europäer,
der je die Küste Namibias betrat, errichtete
hier 1486 zu Ehren König Johannes I. von
Portugal ein Kreuz. Das Kreuzkap hat aber nicht
nur historische Bedeutung, es ist auch eine Kolonie
der Zwergpelzrobbe, auch Seelöwe genannt.
Bis zu 100.000 Tiere halten sich hier zeitweise
im Wasser und am Strand auf. Hier bringen sie
auch ihre Jungen zur Welt. Die Robbenmännchen
brechen kurz nach Ende der Paarungszeit zu einer
langen Reise in den Südatlantik auf. Im Oktober
machen sie sich wieder auf den Heimweg und schwimmen
1600 km zur Küste Namibias zurück.
Weiterfahrt am Brandberg vorbei
nach Twyfelfontein.
Brandberg:
Das Brandbergmassiv ist die höchste Erhebung
des Landes, der Königstein ist 2.573 Meter
hoch, aus der 700 Meter hohen Namibfläche
ragt das vulkanisch entstandene Massiv weithin
sichtbar hervor. Das gesamte Brandbergmassiv ist
etwa 30 km lang und nimmt eine Fläche von
750 qkm ein. In der Abendsonne leuchtet der Berg
rot-golden, bekannt ist das Gebiet aber vor allem
durch die vielen Felszeichnungen. Zu den bekanntesten
Felszeichnungen der „Weißen Dame“
gelangt man nach einer etwa 2 ½ km langen
Wanderung.
Ankunft auf der Twyfelfontein
Lodge.
Übernachtung und Frühstück
Twyfelfontein Lodge.
Twyfelfontein Country Lodge***
Die Lodge hat 56 en-suite Doppelzimmer. Die Felsgravuren
von Twyfelfontein, die “Orgelpfeifen”,
der “Verbrannte Berg” und “Versteinerte
Wald” sind die Sehenswürdigkeiten der
näheren Umgebung. Schwimmbad, Bar und Restaurant
gehören auch zur Hotelanlage. |
| Tag 11 |
Damaraland |
| Heute
besuchen Sie die Felszeichnungen vom Twyfelfontein,
die Orgelpfeifen und den Verbrannten Berg.
Twyfelfontein:
Hier besteht die Möglichkeit, eine der größten
Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas zu besichtigen.
Sie wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten
geritzt, mit denen die Hänge des flachen
Berges übersät sind. Höhepunkt
ist der “Tanzende Kudu”, der von zahlreichen
geometrischen Mustern umgeben ist.
Orgelpfeifen und Verbrannter
Berg:
Zwei geologische Besonderheiten die nicht versäumt
werden sollten: die Orgelpfeifen, eine Reihe von
Doleritsäulen, die von der Erosion freigelegt
wurden, finden sich in einer Schlucht.
Der “Verbrannte Berg” erhielt seinen
Namen von den Anhäufungen geschwärzten
Kalksteins, die sich an seinem Fuß befinden;
schwarze Doleritbrocken vermitteln zusammen mit
den übrigen Felsen, die in verschiedensten
Farbtönen leuchten, den Eindruck, daß
hier ein verheerendes Feuer gewütet hat.
Weiterfahrt zur Vingerklip Lodge.
Besuch des Versteinerten Waldes
unterwegs.
Versteinerter Wald:
Vor etwa 200 Mio. Jahren wurden diese Bäume
an einem anderen Ort entwurzelt und von Flüssen
während einer Flutwelle hierher getragen,
von Ablagerungen bedeckt und schließlich
von Erosion wieder freigelegt.
Ankunft auf der Vingerklip Lodge.
Abendessen, Übernachtung
und Frühstück Vingerklip Lodge.
Vingerklip Lodge****
Im Tal der Ugabterrassen des Damaralandes, einer
der letzten unberührten Wildnisregionen der
Welt, werden Sie ein Stück Paradies finden.
Die Vingerklip Lodge ist eingebettet in dieser
wunderschönen Landschaft, vor dem Hintergrund
der imposanten Uab-Vingerklip, ein Finger aus
Stein, der in den Himmel weist. Die an exponierter
Stelle gelegene Sundowner Veranda bietet eine
unglaubliche Rundumsicht über das ganze Tal
bis weit ins Damaraland hinein. |
| Tag 12 |
Fahrt in den Etosha National Park |
| Heute
fahren Sie via Outjo in den weltberühmten
Etosha National Park.
Etosha Nationalpark:
Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt
zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas.
Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist
Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt
und zwar auf einer Fläche, die fünfmal
größer war als es der heutige Nationalpark
ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks
beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten
sich große Herden von Springböcken,
Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt
es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen,
Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner
sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa
110 verschiedene Reptilienarten.
Sie fahren quer durch den Park.
Am späten Nachmittag Ankunft auf der Mokuti
Lodge.
Übernachtung und Frühstück
Mokuti Lodge.
Mokuti Lodge****
Die Mokuti Lodge liegt am Eingang zum weltberühmten
Etosha Nationalpark und ist bekannt für Komfort
und gute Gästebetreuung. Geführte, fakultativ
angebotene Ausflüge im offenen Fahrzeug in
den Etosha Nationalpark machen das Naturerlebnis
vollkommen.
|
| Tag 13 |
Etosha National Park |
| |
13. Tag /
Ganztägige Pirschfahrten und Wildbeobachtungen
unterwegs.
Übernachtung und Frühstück Mokuti
Lodge. |
| Tag 14 |
Fahrt zur Okapuka Ranch |
| Nach
dem Frühstück Fahrt via Tsumeb, Otjiwarongo
und Okahandja zur Okapuka Ranch.
Kurz vor Tsumeb liegt der Kreisrunde
Otjikotosee.
Otjikotosee:
Der kleine und fast kreisrunde Otjikotosee ist
neben dem Guinas See der einzige natürliche
See Namibias. Beide Seen entstanden durch den
Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die
sich mit Grundwasser gefüllt haben. Der See
ist an einigen Stellen bis zu 90 Meter tief –
obwohl er nach der Legende ja unendlich tief sein
soll.
Im Jahre 1915 hat die kaiserliche Schutztruppe
hier große Teile von Waffen und Munition
versenkt, einiges wurde später geborgen und
ist heute unter anderem im Museum von Tsumeb aufbewahrt.
In Tsumeb können Sie das örtliche Museum
besuchen.
Tsumeb:
Die Geschichte Tsumebs ist eng verbunden mit den
Mineralien und Erzen die hier abgebaut wurden.
Das Museum der Stadt, das die Anfänge des
Bergbaus in Tsumeb dokumentiert, liegt im Schulgebäude
in der Hauptstraße. Im Museum ist eine interessante
Mineralienausstellung zu sehen und der Khorabraum
beherbergt eine Sammlung deutscher Waffen aus
dem Ersten Weltkrieg, die 1915 im Otjikotosee
versenkt und später wieder geborgen wurden.
Weiterfahrt.
Otjiwarongo:
Otjiwarongo gehörte zum Weidegebiet der Herero.
Otjiwarongo eröffnete 1891 mit Einwilligung
des Hererohäuptlings Kambazembi eine Rheinische
Missionsstation. Im April 1906 war der Einweihungstag
des Bahnhofs und gilt heute noch als offizieller
Gründungstag von Otjiwarongo. Die Eisenbahnlinie
wurde gebaut um Kupfer aus Tsumeb nach Swakopmund
zu transprotieren.
Ein Postamt bestehend aus einem Zelt wurde 1906
eröffnet. Ein Jahr später zog man in
ein richtiges Postgebäude ein. Im selben
Jahr wurde eine Polizeistation eingerichtet und
1939 erhielt Otjiwarongo den Status einer Gemeinde.
Die erste in Namibia eröffnete Krokodilfarm
liegt am Stadtrand.
In Okahandja können Sie
den örtlichen Holzschnitzermarkt besichtigen.
Okahandja:
Ein Großteil der Geschichte der Herero ist
eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich
der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder;
als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege
ausbrachen, mußte er die Mission verlassen.
Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten
und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen
besichtigen. Den örtlichen Holzschnitzermarkt
sollten Sie unbedingt besuchen. Die Figuren werden
meistens aus Dolfholz geschnitzt.
Ankunft auf der Okapuka Ranch.
Beobachtung der Löwenfütterung.
Übernachtung und Frühstück
Okapuka Ranch.
Okapuka Ranch****
Die komfortable Lodge liegt nördlich von
Windhoek am Osthang der Onyati Berge mit freiem
Blick über die Hochebene. Traumhafte Sonnenuntergänge,
Pirschfahrten, Löwenfütterungen und
sehr gut ausgestattete Zimmer erwarten Sie auf
Okapuka.
|
| Tag 15 |
Abreise |
| Nach
dem Frühstück steht Ihnen der Rest des
Tages bis zum Transfer zum Flughafen für
Einkäufe in Windhoek oder zur Erholung am
Swimmingpool zur freien Verfügung. (Rückgabe
Ihres Fahrzeugs in Windhoek.) |
| Eingeschlossene
Leistungen
· 14 Übernachtungen in den genannten
Unterkünften
- 1 Übernachtung Hotel Pension Onganga**
BB Windhoek
- 1 Übernachtung Anib Lodge*** DBB Kalahari
Wüste
- 2 Übernachtungen Canon Roadhouse*** BB
Fischfluß Canyon
- 1 Übernachtung La Vallee Tranquille** DBB
Maltahöhe Region
- 1 Übernachtung Gästefarm Hammerstein**
BB Namib Rand Gebiet
- 1 Übernachtung Rostock Ritz Lodge*** BB
Namib Wüste
- 2 Übernachtungen Hotel Eberwein*** BB Swakopmund
- 1 Übernachtung Twyfelfontein Lodge*** BB
Damaraland
- 1 Übernachtung Vingerklip Lodge**** DBB
Damaraland
- 2 Übernachtungen Mokuti Lodge**** BB Etosha
National Park
- 1 Übernachtung Okapuka Ranch**** BB Okahandja
Region
· inkl. Hotelsteuern
· Mietwagen Toyota Condor mit Klima oä
Volkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung
· Flüge
· Transfers Windhoek Flughafen - City v.v.
· Routen-und Fahrzeugeinweisung
· 24-Stunden Hotline bei unserem, Vertragspartner
vor Ort
· inkl. Sicherungsschein
· inkl. Namibia Reisehandbuch
Preise: auf Anfrage
Nicht eingeschlossene
Leistungen
 |
Zusätzliche Mahlzeiten,
Trinkgelder, persönliche Ausgaben |
 |
Reiseversicherungen |
Unser Angebot ist vorbehaltlich
Verfügbarkeit der angebotenen Leistungen
bei der Buchung.
Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen von
AFRI-Reisen. |
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